Jodokuspilger Dernau

AKTUELLES:
Die Wallfahrt nach Langenfeld findet 2012 am 22.9. und 23.9. statt.
Für das Jahr 2012 ist eine Wallfahrt nach Saint-Josse-sur-Mer vom 1.6-3.6. in Planung.
Infos zum Hl.Jodokus unter:
Wallfahrt nach Langenfeld 2011
Franz von Assisi begleitete die Dernauer Jodokuspilger auf ihrem Weg nach Langenfeld
Aus Anlaß der diesjährigen Pilgerfahrt der Pfarreiengemeinschaft Dernau-Mayschoß-Rech nach Assisi wurde auch die Wallfahrt der Jodokuspilger Dernau unter das Motto „Auf den Spuren des Hl. Franz von Assisi“ gestellt. Schon am frühen Samstagmorgen griff Pastor Lothar Anhalt in der Aussendungsfeier dieses Thema auf und erzählte die Geschichte des Hl. Franz, als er sich für Jesus entschieden hat und auf das Leben in Reichtum verzichtete. Als Impuls wurde den Anwesenden mitgegeben, einmal darüber nachzudenken, ob Jesus auch heute noch anziehend wirkt und alles Unwichtige einmal hinter uns gelassen wird und auch mal Verzicht geübt werden soll. Und mit diesem Impuls machten sich sodann über 40 Pilgerinnen und Pilger auf den Weg nach Langenfeld. Aufgrund Krankheit konnte Brudermeister Thomas Ley in diesem Jahr nicht die Leitung übernehmen, vertraute aber auf Udo Sebastian, selbst langjähriger Jodokuspilger, und übertrug ihm die Führung der Wallfahrt zusammen mit dem zweiten Brudermeister Jürgen Marner. Gesungen und gebetet wurde viel auf dem ca. 28 km langen Pilgerweg durch Wald und Flur. Am Ahrweiler Kapellchen oberhalb von Nettehöfe wurde eine Meditation über das Kreuz von San Damiano gesprochen. Jeder der anwesenden Pilger erhielt ein kleines Kreuz sowie eine Fotokopie des Kreuzes von San Damiano, um so schweigend auf dem Weg zum Arfter Berg einmal über sein eigenes Kreuz im Leben nachzudenken. Mit Musik und Gesang zog man bei Sonnenschein in die Langenfelder Pfarrkirche ein und die Gruppe erhielt den Pilgersegen von Monsignore Schrupp. Sonntagsmorgens heißt es für die Pilger dann: 7.45 Uhr Abgang an der Pfarrkirche. Auch hier waren wieder über 40 Pilgerinnen und Pilger dabei, als Udo Sebastian mit dem Rosenkranz begann. Auf dem Arfter Berg angekommen, gestalteten Marion Noll und Andrea Bertram die Morgenandacht. Sie trugen u.a. die Geschichte des Wolfes von Gubbio vor, in der erzählt wird, dass Franz von Assisi mit seinem Wesen diesen sehr gefährlichen Wolf gezähmt hat und danach keiner mehr Angst vor diesem wilden Tier haben musste. Anschließend wurden die Jubilare des Jahres 2011 geehrt. 25-jähriges Pilgerjubiläum hatten Gerd Ley und Gebhard Kreuzberg, 30-jähriges Jubiläum hatte Justus Sebastian und bereits zum 50. Mal dabei war Georg Schurse. Ein kleines Geschenk der Dernauer Pilger zusammen mit einer Glückwünschkarte sowie einer Urkunde der Pfarrgemeinde Langenfeld konnte Jürgen Marner den Jubilaren überreichen. Kräftiger Applaus wurde ihnen aber auch von der anwesenden Pilgergruppe gestiftet. Und alsdann führte der Weg wieder Richtung Dernau. Eine kleine und lästige Regenschauer tat der guten Laune, dem Gebet und Gesang keinen Abbruch. An jedem der Pilgertage war auch für das leibliche Wohl gesorgt worden: Sowohl Martin Müller und Angelika Broll als auch Manfred Haub und Ria Müller brachten leckere Eintöpfe an die Versorgungsstationen oberhalb von Lederbach bzw. Heckenbach, so dass keiner Hunger leiden musste. Den Schlusssegen erhielten die Pilgerinnen und Pilger am frühen Sonntagnachmittag von Pastor Anhalt in der örtlichen Pfarrkirche. Er dankte auch ausdrücklich dem neuen Brudermeister Udo Sebastian und allen Vorbetern, die diese Wallfahrt mitgestaltet haben. Ihm selber hat es bei der Teilnahme am Samstag auch sehr gut gefallen, denn er war in diesen Stunden auch mal als Pilger unterwegs. B.L.
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Wallfahrt nach Langenfeld2010
Strahlende Jubilare im strahlenden Sonnenschein
Wie in jedem Jahr – und das schon seit mehr als 100 Jahren – finden sich Pilgerinnen und Pilger aus der Pfarrgemeinde St. Johannes Apostel Dernau ein, sich auf die Fußwallfahrt zum Hl. Jodokus nach Langenfeld in die Eifel zu machen. Und so war es auch am dritten Wochenende im diesjährigen September. Pastor Anhalt konnte am frühen Samstagmorgen an die 50 Teilnehmer in der Aussendungsfeier begrüßen und sie mit seinem Segen auf den Weg schicken. Bei einer kleinen Statio an der Jodokuskapelle wurde den Anwesenden das Thema der diesjährigen Wallfahrt vorgestellt: „Labyrinth – Mitte des Lebens“. Danach ging es weiter mit Gebet und Gesang u. a. zum vorgenannten Thema bis zur Mittagsrast oberhalb von Cassel. Dort konnten sich die Wallfahrer bei einer kräftigen Gulaschsuppe – serviert von Gregor Kriechel und Manfred Haub - ein wenig von der ersten Etappe erholen. Der zweite Teil des Pilgerweges führte über Lederbach, durchs Nettetal, über Arft nach Langenfeld. Am Nachmittag zog die Pilgergruppe mit musikalischer Begleitung durch die Langenfelder Blaskapelle in den „Eifel-Dom“ (Wallfahrtskirche) ein. Dechant Schrupp begrüsste die Pilgergruppe und spendete den Pilgersegen. Die Pilgermesse am Abend wurde in diesem Jahr vom Kirchenchor sowie den Bläsern aus Houverath mitgestaltet und endete, wie alljährlich, mit der Prozession der Fahnen und Kreuze sowie Jubilaren der Wallfahrtsgruppen durch die Kirche und dem sakramentalen Schlusssegen. Am Sonntagmorgen machten sich wiederum 50 Pilgerinnen und Pilger um 7.45 Uhr auf den Rückweg. Wie in den letzten Jahren schon zur Tradition geworden, feierte die Gruppe am Arfter Berg eine Morgenandacht, die u.a. von Miriam und Annika Marner mitgestaltet wurde. Und Brudermeister Thomas Ley konnte im Anschluß hieran den diesjährigen Jubilaren gratulieren: Udo Sebastian zum 25. Mal, Edi Broll und Dieter Seng bereits zum 30. Mal. Eine Glückwunschkarte der Pfarrgemeinde aus Langenfeld sowie ein kleines Geschenk der Dernauer Pilgergemeinschaft sowie der Applaus der Anwesenden waren ein Ausdruck der Anerkennung für diese lange Treue zum Hl. Jodokus. Sodann zog man dann weiter Richtung Dernau, wo die Prozession um 15.30 Uhr von Pastor Anhalt am Ortseingang abgeholt wurden. Mit dem „Tantum Ergo“, dem sakramentalem Segen sowie einem Lied zu Ehren der Muttes Gottes ging ein schönes Pilgerwochenende zu Ende. 
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Geschichte der Wallfahrt
Im Dernauer Kirchenarchiv finden sich die ältesten Aufzeichnungen von Pastor Mathias Münch, wonach sich die Wallfahrt bis ins Jahr 1893 zurückverfolgen lässt.
Im Trierer Bistumsarchiv lässt sich die Wallfahrt bis ins Jahr 1884 zurückverfolgen. Die Figur des Hl. Jodokus in unserer Pfarrkirche ist eine Holzfigur und wird um das Jahr 1770 datiert. Sie weist wohl darauf hin, dass Dernauer Pilger schon viel länger nach St. Jost pilgern.
Folgende Brudermeister waren bzw. sind:
- Mathias Josef Paetz
- Heinrich Knieps bis 1959
- Hans Sebastian von 1960 bis 1984
- Willi Kriechel von 1985 bis 2000
- Thomas Ley von 2001 bis heute
Jodokuskapelle
Um 1900 gab es in Dernau zwei Theatervereine, den Theaterverein „Gemüthlichkeit“ sowie den Theaterverein „Eintracht“. Die Jodokuskapelle wurde im Jahre 1908 vom ortsansässigen Theaterverein „Gemüthlichkeit“ gebaut. Als sich der Verein kurz nach dem Bau der Kapelle auflöste, hat er sich mit der Kapelle ein Denkmal gesetzt.
In den letzten Jahren fanden sich immer wieder Freunde, Pilger und Gönner ein, um die Kapelle zu erhalten und zu renovieren.
So wurde im Jahre 1981 die Jodokuskapelle umfangreich renoviert.
Von Hermann-Josef Schmitz (Stuck) wurden geliefert und verlegt: Obere Treppenstufe, Bodenplatte, Wandsockel, Fensterbänke und Sockelplatte der Statue, alles in Basaltlava. Der Innenraum wurde mit einem neuen Anstrich versehen, diese gesamten Arbeiten wurden von Hermann-Josef Schmitz und Josef Weber durchgeführt. Weiter wurde die Gittertür am Eingang entfernt. Zur Sicherung der Statue wurde ein Kunstschmiedegitter von Edi Broll entworfen, angefertigt und angebracht. Der Fensteranstrich wurde von Werner Knieps erneuert. Weitere Mitwirkende: Jakob Kreuzberg, Ludwig Marner, Reinhold Löhr und Hans Sebastian zur Entfernung des alten Anstrichs.
Im Jahre 1985 wurde das Dach des Kapellchens erneuert. Kosten insgesamt: 7.050,02 DM
Uneigennützige Mitarbeiter: Werner Großgarten, Jakob Kreuzberg, Willi Kriechel, Konstant Krämer, Rudi Ley, Heinrich Liersch, Wilhelm Schell, Wilhelm-Josef Sebastian, Josef Weber und Hans Sebastian, Hermann-Josef Schmitz
Die nächste Instandhaltung der Kapelle fand im Jahr 2005 statt.
Zunächst wurde die Kapelle trockengelegt; das Bruchsteinmauerwerk wurde neu verfugt. Dies alles geschah unter Mitwirkung von: Josef Weber, Robert Surges, Karl-Heinz Kreuzberg, Thomas Ley, Justus Sebastian, Gisbert Ley und Jürgen Marner. Nach all diesen Jahren hat Malermeister Hermann-Josef Josten dem Kapellchen auf eigene Kosten einen neuen Innenanstrich verliehen.
Im folgenden Jahr – 2006 – wurde eine Sitzgruppe errichtet. Die Sitzgruppe wurde von Edi Broll gestiftet, der Anstrich wurde von Hermann-Josef Josten geleistet.
Die anfallenden Arbeiten wurden von Karlheinz Zimmermann, Josef Weber, Gisbert Ley, Gebhard Kreuzberg, Thomas Ley und Jürgen Marner ausgeführt.
Im Jahre 2007 ging es weiter mit den Arbeiten an der Kapelle anlässlich der bevorstehenden 100 -Jahr-Feier des Gewerkes. Die Platten der Zuwegung wurden neu verlegt, das Kreuz der Kapelle wurde von Eduard Broll restauriert und von Kurt Josten vergoldet – alles auf eigene Kosten. Die alten Fenstergitter wurden entfernt und durch neue Gitter ersetzt, gestiftet von der Firma Broll. Weitere Helfer bei dieser Aktion waren: Josef Weber, Robert Surges, Jürgen Marner, Franz Kreuzberg und Thomas Ley.
Im Frühjahr des Jahres fand eine sehr große Säuberungsaktion rund um die Kapelle statt. Bäume wurden gefällt, Hecken geschnitten, der Bachlauf gesäubert u.v.m. Der Häcksler für die Zerkleinerung der Hecken wurde vom Weingut Schlosshof kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch hier packten viele Helfer mit an: Mike Trarbach, Dieter Seng, Gisbert Ley, Reinhard Noll, GerhardGieler, Thomas Ley, Jürgen Marner, Walter Josef Bertram u.a.
Anfang des Jahres 2008 wurde der Gedenkstein zum 100-jährigen Bestehen der Kapelle in Auftrag gegeben. Steinmetzin Michaela Eull aus Dernau fertigte den Gedenkstein aus Grauwacker an mit der Aufschrift: „100 Jahre Jodokuswallfahrt – Dernau 2008“. Die Errichtung des Steines erfolgte nach Fertigstellung des Sockels. Der Sockel wurde von Josef Weber und Robert Surges fachmännisch aus Bruchstein gemauert. Karl Heinz Kreuzberg rückte mit seinem Bagger an und hob den Stein auf den Sockel, wobei wieder viele Hände zum Gelingen anpackten: Josef Weber, Robert Surges, Karl-Heinz Kreuzberg, Gisbert Ley, Thomas Ley, Gerd Ley, Jürgen Marner, Edi Broll und Dieter Seng. Im Anschluß an das Aufstellen wurden die Beete von Gerhard Gieler bepflanzt.

Wallfahrt nach St. Josse-sur-Mer vom 14.06.2008 bis 19.06.2008
Nachdem schon vor einigen Jahren der Wunsch aufkam, an die Wirkungsstätten des Hl. Jodokus nach Saint-Josse-sur-Mer in Frankreich zu pilgern, war es vor kurzem endlich soweit. In diesem Jahr feiert die Jodokuskapelle oberhalb von Dernau ihr 100-jähriges Bestehen. Es fuhren 34 gutgelaunte Pilgerinnen und Pilger zusammen mit Pastor Lothar Anhalt in aller Frühe los. Auf dem Hinweg legte die Gruppe einen Zwischenstop in Amiens ein und besichtigten die Kathedrale. Gegen Abend trafen die Pilgerinnen/Pilger dann im Wallfahrtsort Saint-Josse-sur-Mer ein. Vom Ortseingang ging die Gruppe in einer Prozession mit Gebet und Gesang zur Wallfahrtskirche. Dort verweilten sie am Reliquienschrein des Hl. Jodokus und waren glücklich, endlich das langersehnte Ziel erreicht zu haben. Der erste Tage endete mit dem Beziehen der Zimmer im Hotel „Regina“ in Berck-sur-Mer und einem ersten Spaziergang am Sandstrand. Am Sonntagmorgen feierte die Pilgergruppe mit Pastor Anhalt und Pfarrangehörigen eine Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche. Im Anschluß daran wurde die Gruppe vom Bürgermeister des Ortes und den Vertretern der Saint-Josse-Europe Kommission im Rathaus herzlich empfangen. Brudermeister Thomas Ley überreichte zur Erinnerung ein Bild der Dernauer Jodokuskapelle, ein paar Flaschen Ahr-Rotwein sowie eine Spende für die Erhaltung und Restaurierung der Kirche in Saint-Josse. Die Freude war groß und die Dernauer Pilgergruppe erhielt noch die Ehrenmedaille der Kommune Saint-Josse-sur-Mer – die höchste Auszeichnung des Ortes. In den folgenden Tagen besichtigte die Gruppe große Kathedralen und kleine Dorfkirchen, Städte, Klöster und kleine Ortschaften entlang der Opalküste, u.a. Abbeville, Le Tréport, Dieppe, Saint Riquier, Abbaye Valloires und Bologne-Sur-Mer. Jeder Morgen begann mit einem Gebet in den Tag; die Abende endeten immer mit einem Strandspaziergang und einem wunderbaren Sonnenuntergang. Weitere Höhepunkte der Reise waren das Abendgebet am Strand sowie der Abschlussgottesdienst an der Quelle im Wald, die sich in der Nähe der Einsiedelei befindet, in der der Hl. Jodokus gelebt hat. Dem herzlichen Empfang am Sonntag folgte nun ein ebenso herzlicher Abschied nach dieser Messfeier von den Gemeinde- und Pfarrmitgliedern von Saint-Josse. Die sechs Tage waren viel zu schnell vorbei, die Koffer mussten gepackt werden und es ging wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt, die über Reims führte, besichtigte man die dortige Krönungskathedrale. Der weitere Heimweg führte durch die Champagne und Luxemburg. Am frühen Abend trafen alle Pilgerinnen und Pilger wohlbehalten, gesund und glücklich wieder in Dernau ein. Und eins ist sicher: „Da fahren wir nochmal hin, es war wunderschön!“.

Jubiläumswochenende vom 26.07.-27.07.2008
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Jodokuskapelle wurde ein großes Fest vorbereitet. Dazu hatte sich bereits ein Jahr zuvor ein Festausschuss gebildet.
Der Festausschuß hatte sich viele Gedanken gemacht:
- so wurde eine große Anzahl von Unterlagen aus 100 Jahren Jodokuswallfahrt in Büchern und auf Stellwänden zusammengetragen
- es wurde ein Film von der Wallfahrt aus dem Jahre 1980 gezeigt
- es wurde ein Festessen geplant und für Kaffee und Kuchen am Nachmittag wurde alles vorbereitet.
Die Feierlichkeiten sollten am Samstag, den 26. Juli 2008, mit einer Prozession zur Jodokuskapelle und einer Vigilfeier begonnen werden. Am Nachmittag wurde die Kapelle und Umgebung mit Blumen, Kerzen und Bänken hergerichtet. Auch für einen anschließenden Umtrunk war alles bereitet. Doch einige heftige Gewitterschauer am Abend machte alles zunichte. Plan B wurde in kürzester Zeit umgesetzt. Eine Leinwand aus Betttüchern wurde in der Pfarrkirche aufgespannt, worauf Bilder der Kapelle gezeigt wurden und die Vigilfeier mit Pastor Anhalt fand also hier statt. Es fanden sich trotz der widrigen Umstände noch viele Pilgerinnen und Pilger ein, um diese Feier mitzuerleben und mitzugestalten. Im Anschluß an die Feier lud Brudermeister Thomas Ley alle zu einem Umtrunk in die Dagernova ein. Und es wurde ein schöner gemütlicher Samstagabend. Bevor es aber in die Dagernova ging, dankte Bürgermeister Manfred Wolff der Jodokusbruderschaft für all die Mühe und Arbeiten in und rund um die Kapelle. Die Kapelle ist dadurch zu einem „Kleinod des Ortes Dernau“ geworden und überreichte Thomas Ley ein Geldgeschenk der Gemeinde.
Der zweite Tag begann mit strahlendem Sonnenschein – und das war auch gut so.
Das Hochamt in der Pfarrkirche St. Johannes Apostel Dernau zelebrierte Pastor Lothar Anhalt. In seiner Predigt wies er auf den „Schatz hin, den die Pilger im Hl. Jodokus gefunden haben und durch ihre jährliche Fußwallfahrt nach Langenfeld immer auf wieder auf´s Neue polieren“. Das Hochamt wurde musikalisch mitgestaltet vom Kirchenchor Cäcilia Dernau unter Leitung von Markus Prange und der Violinspielerin Edith Koledich. Für das anschließende Mittagessen hatten sich 140 Freunde der Jodokuswallfahrt angemeldet, welches von Frank Surges und seinem Team zubereitet war. Brudermeister Thomas Ley hielt die Festrede.
Fahnenhalter
Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Jodokuspilger lag es Eduard Broll und seiner Tochter Yvonne am Herzen, einen Fahnenhalter der besonderen Art zu kreieren. Am Tag der Jubiläumswallfahrt (3. Septemberwochenende) konnte er bestaunt werden.
Gegenbesuch aus Saint-Josse-sur-Mer
Am 30. Juli 2008 besuchte uns der Pastor von Saint-Josse-sur Mer, Abbaye Clavis, zusammen mit einem Kollegen. Wir hatten ihn im Juni bei der Wallfahrt in die Picardie kennengelernt. Gisbert Ley, Thomas und Barbara Ley sowie Justus Sebastian zeigten ihm das Jodokuskapellchen, erzählten ihm von den Feierlichkeiten des Jubiläums und tranken ein leckeres Glas Spätburgunder Spätlese im Weingut Schlosshof. Als Erinnerung an die paar Stunden hier in Dernau spendierte das Weingut Schlosshof einen Karton dieser leckeren Spätlese. Abbaye Clavis bedankte sich von ganzem Herzen und fuhr glücklich und zufrieden weiter.
Jubiliäumswallfahrt 2008
Bei strahlendem Sonnenschein fand das 100-jährige Wallfahrtsjubiläum statt (20.09/21.09.2008). 49 Pilger, ob groß oder klein, alt oder jung, machten sich am frühen Morgen nach der Aussendungsfeier durch Pastor Lothar Anhalt auf den Weg. Der erste Stop erfolgte an der Jodokuskapelle, wo Pastor Anhalt den im Sommer errichteten Gedenkstein segnete und Gottes Geleit für den weiteren Verlauf der Wallfahrt wünschte. Stolz war man auch in der feierlichen Eucharistiefeier im „Eifel-Dom“ zu Langenfeld, in der Dechant Monsignore Schrupp verkündete, dass die Dernauer bereits seit 100 Jahren zum Hl.Jodokus pilgerten. Langanhaltender Applaus war gegeben von der versammelten Gemeinde. Auf dem Rückweg am Sonntagmorgen konnten Brudermeister Thomas Ley und Jürgen Marner 61 Pilgerinnen und Pilger begrüßen. Eine stattliche Zahl, die einen Brudermeister stolz macht.
Das Motto der Wallfahrt lautete: „Im Zeichen der Muschel“


